Schlaf

Schlafratgeber

Der psycheplus Schlafratgeber hilft Ihnen, die Ursachen für Ihre Schlaflosigkeit zu erkennen und sich selbst zu helfen. Einfach das eBook herunterladen und mit den Übungen beginnen.

Der psycheplus Schlafratgeber wurde von unserem Psychologenkollektiv konzeptualisiert. Die verschiedenen Tests die Sie in diesem Ratgeber finden, wurden nach den wissenschaftlich anerkannten Manualen (ICD-10) und Standards entwickelt. Dieser Ratgeber soll Ihnen dabei helfen, einen erholsameren Schlaf zu haben. Hierfür werden Sie zunächst Ihre individuellen Schlafgewohnheiten und  –probleme genauer beleuchten und benennen, um dann im nächsten Schritt individuelle Strategien für einen erholsamen Schlaf zu erlernen und einzusetzen.

Endlich wieder schlafen können

Rund 30 Prozent unserer Lebenszeit verbringen wir Menschen mit schlafen. Der Schlaf ist unsere wichtigste Energie- und Regenerationsquelle. Unsere körperliche und seelische Befindlichkeit ist an einen erholsamen Schlaf gebunden. Faktoren wie Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Stresslevel, Vitalität, Aufmerksamkeits- und Konzentrationspanne werden maßgeblich durch den Schlaf beeinflusst. Unser Körper signalisiert uns mit dem müde werden, dass wir Schlaf brauchen.

Es gibt wohl kaum jemanden, der es noch nicht erlebt hat: Man wälzt sich stundenlang im Bett herum, wacht nachts oft auf und kann dann nicht mehr einschlafen. Tagsüber ist man dann müde und unkonzentriert. Schon der Gedanke an das abendliche Zubettgehen beunruhigt einen und verstärkt so den Teufelskreis der Schlaflosigkeit. Oftmals sind Stress und Belastungen dafür verantwortlich, dass unser Schlaf gestört wird. Werden diese reduziert, stellt sich meist auch wieder ein gesunder Schlaf ein. Genauso kann es jedoch vorkommen, dass sich Schlafstörungen verselbstständigen – sie also fortbestehen, obwohl die auslösenden Ursachen längst keine Rolle mehr spielen.

Es wird geschätzt, dass 20 bis 30 Prozent aller Deutschen an Schlafstörungen leiden. Dabei sind die Arten der Schlafstörung vielfältig. Senile Bettflucht, absolute Schlaflosigkeit oder Jetlag wären nur ein paar Beispiele. Schlafforscher kennen 88 Diagnosen von Schlafstörungen. So viele Schlafstörungen es auch gibt, es bestehen immer Möglichkeiten, diesen zu begegnen. Glücklicherweise kann jeder Mensch selbst etwas dafür tun, um besser zu schlafen.

Auch gibt es im Vorfeld schon Handlungsmöglichkeiten, um einen erholsamen Schlaf zu begünstigen und ernsthaften Schlafstörungen vorzubeugen. So kann bereits die Investition in eine gute Matratze und eine geeignete Bettdecke Gold wert sein. Weiterhin helfen bestimmte Schlaf-Rituale, um den Körper auf Entspannung und Schlaf vorzubereiten. Neben der persönlichen Schlaf-Hygiene stehen dem Betroffenen bei schwereren und langanhaltenden Störungen unterschiedliche Therapieformen zur Verfügung. Autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder eine Atemtherapie sind beispielsweise Entspannungsverfahren, die sich bei Schlafbeschwerden besonders gut eignen.