Impfmüdigkeit – psychologische Ursachen

Impfmüdigkeit

Am Beispiel Masern lässt sich die Problematik der Impfmüdigkeit gut beschreiben:

Das erklärte Ziel der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist es, Masern bis spätestens zum Jahr 2020 auszurotten. Dazu ist eine Bevölkerungsimmunität von mindestens 95% Voraussetzung (siehe hierzu auch das Epidemiologische Bulletin des Robert Koch Instituts). Von diesem Ziel ist man in Deutschland jedoch noch weit entfernt. In den alten Bundesländern liegt die Impfquote bei 88%, während sie in den neuen Bundesländern mit 83% deutlich niedriger ist.

Psychologische Ursachen

in einer Studie aus dem Jahr 2014 zeigen die Forscher Brendan Nyhan und Jason Reifler, dass Impfgegner welche von der Falschheit ihrer Ansichten überzeugt wurden, danach die Impfungen erst recht verweigerten.

Das Problem ist, lange gehegte Ansichten zu korrigieren. Dies ginge einher mit dem Eingeständnis, sich bzw. seinen Kindern möglicherweise geschadet zu haben.

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