Archiv der Kategorie: Blog

Schematherapie bei Depressionen

Schematherapie – eine integrative Therapie zur Heilung von Depressionen

Depressionen sind eine sehr häufige psychische Störung, von der bis zu 20% aller Menschen im Laufe ihres Lebens betroffen sind. Deswegen wird versucht, die Therapie weiterhin zu optimieren, sodass möglichst alle Betroffenen nachhaltig geheilt werden können. Derzeit zahlen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland für drei Therapieverfahren: Verhaltenstherapie, die vor allem an problematischen Denk- und Handlungsweisen ansetzt, die analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Therapie, die sich beide vor allem auf unbewusste Prozesse, sowie auf die biografischen Hintergründen der psychischen Erkrankung konzentrieren. Verhaltenstherapeuten greifen in den letzten Jahren zunehmend auf einen Ansatz zurück, der beide Herangehensweisen verbindet. Die Schematherapie.

Burnout – Abgrenzung zu Depression und Erschöpfungssyndrom

Burnout Syndrom

Das Burnout Syndrom, ein Zustand von seelischem und körperlichen „ausgebrannt sein“,  gibt es als eigenes Krankheitsbild nicht, es wird zusätzlich zu anderen Störungsbildern diagnostiziert. Es gibt bisher noch keine einheitliche Definition des Burnout Syndroms, was zur Folge hat, dass es viele unterschiedliche Burnout Tests gibt. Fachleute diskutieren darüber, ob das Burnout Syndrom zu den Angststörungen zählt oder eher der Depression zuzuordnen ist. Die Unterscheidung der Störungsbilder ist schwierig – es gibt viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede.

Burnout und Depression

Es gibt viele verschiedene Symptome, die die Depression und das Burnout gemeinsam haben. So können bei beiden Störungsbildern ein Verlust der Motivation und Interessen sowie ein Leistungsabbau auftreten. Es wird darüber diskutiert, ob das Burnout eine leichte Form der Depression oder eine Depression eine schwere Form von Burnout ist und welches Störungsbild das andere bedingt.

Bei der Depression steht eine äußerst gedrückte Stimmung und verminderter Antrieb im Vordergrund, während beim Burnout eine psychische und körperliche Erschöpfung im Arbeitskontext im Mittelpunkt steht. Die Depression umfasst also keinen bestimmten Lebensbereich, während das Burnout sich auf den Arbeitskontext bezieht. Eine Depression kann aus einem Burnout resultieren, wenn sich die Symptome des Burnouts aus dem Arbeitskontext schleichend auf die weiteren Lebensbereiche ausweiten.

Verschiedene Studien konnten auch zeigen, dass Personen, die an einem Burnout leiden, auch gleichzeitig eine Depression aufweisen.

Burnout und chronisches Erschöpfungssyndrom

Betroffene des chronischen Erschöpfungssyndroms leiden aus nicht erklärlichen Gründen unter einer lang andauernden körperlichen und seelischen Erschöpfung, die zu einer erheblichen Leistungseinschränkung im Alltag führt. Sie benötigen eine lange Zeit, um sich nach einer Belastung erholen zu können und die Symptome werden durch jede weitere Anstrengung und Stress verschlechtert. Betroffene finden keine Erholung und Ruhe im Schlaf, sie leiden unter starken Glieder-, Gelenk und Kopfschmerzen, haben eine reduzierte Konzentrations- und Informationsverarbeitungsfähigkeit und leiden unter Schwindel, Benommenheit und einem allgemeinen Krankheitsgefühl.

Im Unterschied zum chronischen Erschöpfungssyndrom steht beim Burnout der Arbeitskontext im Vordergrund, während bei Betroffenen des chronischen Erschöpfungssyndroms keine Ursachen für die Erschöpfung auffindbar sind. Auch die körperlichen Leiden sind beim chronischen Erschöpfungssyndrom weit ausgeprägter, als beim Burnout.

Sie würden gerne wissen, ob Sie psychisch gesund sind? Machen Sie den umfassenden psycheplus Selbsttest, um es herauszufinden. Im Bereich Wissen finden Sie weitere spannende Informationen zu psychischen Krankheiten und anderen psychologischen Themen. Um sich mit anderen Betroffenen und Interessierten auszutauschen besuchen Sie unser Forum.

Quelle:
Schneglberger, J. (2010). Burnout-Prävention unter psychodynamischem Aspekt – Eine Untersuchung von Möglichkeiten der nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsförderung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Berliner schlafen schlechter

Während bei einer Untersuchung im Jahr 2010 sich die Schlafqualität der Berliner ähnlich des Bundesdurchschnittes verhielt, hat sich diese in den letzten sieben Jahren laut einer Studie der DAK deutlich verschlechtert.

Die Erhöhung der Schlafprobleme – übrigens bei Arbeitern und Angestellten öfters als bei Beamten – wird vor allem auf erhöhten Leistungsdruck am Arbeitsplatz zurück geführt. Die Zahl derjenigen, die unter Insomnie, also schweren Schlafstörungen leiden, hat sich sogar verdoppelt.

Erfahren Sie bei psycheplus mehr zum Thema Schlaf und holen Sie sich Hilfe mit unserem kostenlosen Schlafratgeber.

Weltgesundheitstag 2017: Depression

Der diesjährige Weltgesundheitstag der Weltgesundheitsorganisation WHO steht in diesem Jahr unter dem Motto „Depression – Let’s talk“. Depression ist nicht nur für die Betroffenen schlimm, ebenso leiden ihre Angehörigen und Freunde. Die Erkrankung ist für die Mehrzahl der Suizide in Deutschland verantwortlich.

Mehr dazu auf den psycheplus Wissensseiten.

Möchten Sie selbst Gewissheit bekommen, machen Sie unseren Selbsttest, der als iOS App im Apple Store verfügbar ist.

psycheplus Premiumtest als iOS App

Der von psycheplus entwickelte psychische Selbsttest ist nun als kostenlose App psychTest für iPhone und iPad im App-Store verfügbar.

Screenshot psychTest

Test der psychischen Gesundheit

Es handelt sich um einen wissenschaftlichen adaptiven Selbsttest mit mehr als 500 Items über alle ICD und DSM Kategorien incl. der big issues Stress, Burnout, Angstzustände, Depression und Schlaf.

Der Test wurde zusammen mit der LMU München validiert und dabei mit bestehenden klinischen psychologischen Testprozeduren verglichen. in der Web-basierten Version haben schon über 100.000 zufriedene Benutzer diesen Test durchgeführt und dabei über 10 Mio Fragen beantwortet.

Die Anzeige der psychischen Fitness des Nutzers erfolgt als Prozentangabe. Im Detailbereich werden die einzelnen Systematiken angezeigt. Wird der Test wiederholt durchgeführt, dann erkennt der Nutzer die Entwicklung seiner psychischen Gesundheit über die Zeit.

Also: Nicht zögern, aufs Handy oder iPad laden und mehr über sich wissen! Hier geht’s direkt zum Download im App-Store.