Die meisten Deutschen schlafen gut!

Die Techniker Krankenkasse hat ihre Schlafstudie für 2017 unter dem Titel „Schlaf gut, Deutschland“ vorgestellt.

Interessant dabei ist, dass ein Drittel der Erwachsenen, also die deutliche Mehrzahl der Deutschen sehr gut oder gut schläft. Allerdings bekommen ca. ein Viertel der Befragten nicht die als nötig empfohlenen sechs Stunden täglichen Schlaft. Getrübt wird die Studie weiter dadurch, dass speziell Schichtdienst und unregelmäßige Arbeitszeiten die Schlafqualität deutlich verschlechtern.

Psycheplus hat die Problematik schon vor einiger Zeit erkannt und bietet einen kostenlosen Schlafratgeber als e-Book zum Download an. Er enthält Tests, Erklärungen und einfache Übungen die Ihnen helfen, schnell und unkompliziert zu einem besseren Schlaf zu kommen.

Selbsthilfe für guten Schlaf

Link zur TK-Studie

Impfmüdigkeit – psychologische Ursachen

Impfmüdigkeit

Am Beispiel Masern lässt sich die Problematik der Impfmüdigkeit gut beschreiben:

Das erklärte Ziel der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist es, Masern bis spätestens zum Jahr 2020 auszurotten. Dazu ist eine Bevölkerungsimmunität von mindestens 95% Voraussetzung (siehe hierzu auch das Epidemiologische Bulletin des Robert Koch Instituts). Von diesem Ziel ist man in Deutschland jedoch noch weit entfernt. In den alten Bundesländern liegt die Impfquote bei 88%, während sie in den neuen Bundesländern mit 83% deutlich niedriger ist.

Psychologische Ursachen

in einer Studie aus dem Jahr 2014 zeigen die Forscher Brendan Nyhan und Jason Reifler, dass Impfgegner welche von der Falschheit ihrer Ansichten überzeugt wurden, danach die Impfungen erst recht verweigerten.

Das Problem ist, lange gehegte Ansichten zu korrigieren. Dies ginge einher mit dem Eingeständnis, sich bzw. seinen Kindern möglicherweise geschadet zu haben.

Links

Weitere interessante Links zum Thema:

Demenz Vorbeugung

Demenz – ein weltweites Problem

Derzeit leiden ca. 50 Mio weltweit an Demenz. Und es wird davon ausgegangen, dass sich diese Zahl bis 2050 fast verdreifachen wird. Das Thema Demenz Vorbeugung wird immer wichtiger, da davon ausgegangen wird, dass dadurch die Zahl der Erkrankungen deutlich reduziert werden kann.

Risikofaktoren

Im entsprechenden Artikel des Fachmagazins „The Lancet“ wird zwischen Risikofaktoren im unterschiedlichen Alter differenziert. Sind es in der Jugend fehlender Zugang zu Bildung, so werden im Alter Einsamkeit, das Fehlen sozialer Bindungen, Übergewicht, zu hoher Blutdruck oder Rauchen genannt.

Demenz Vorbeugung

Was können wir tun, um dieser Krankheit vorzubeugen oder die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren?

Neben Bildung und gesunder Lebensweise wirken sich die Kombination von manueller und geistig fordernder Tätigkeit positiv aus. Also Tätigkeiten wie Malen, Klavierspielen, Stricken oder Töpfern.

Quellen:

Einzug der Psychologie in die Architektur

Jeder kann das bestätigen: An bestimmten Orten und in bestimmten Räumen fühlen wir uns besonders wohl. Diesen Aspekt untersucht der Bereich Architekturpsychologie. An der Technischen Universität Berlin ist hierfür ein eigener Bereich geschaffen worden.

Ein interessanter Bericht und ein Interview mit der Professorin Dr. Tanja C. Vollmer findet sich in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Planen für die Psyche„.

Lesenswert!

Burnout – massiver Anstieg von Fehltagen

Burnout verursacht massiven Anstieg von Fehltagen am Arbeitsplatz

Burnout ist charakterisiert durch eine lang anhaltende emotionale und körperliche Erschöpfung und einer geringen Leistungsfähigkeit. Das Burnout Syndrom wird in Zusammenhang mit einer Erschöpfung gebracht, die aus dem Berufsleben resultiert.

Burnout ist keine eigenständige psychische Störung

Die Diagnose Burnout an sich gibt es in Deutschland gar nicht. Burnout ist keine anerkannte psychische Krankheit, da es sehr unterschiedliche und unspezifische Symptome gibt, die dieses Zustandsbild kennzeichnen. Es besteht noch keine Einigung darüber, wie Burnout diagnostiziert bzw. getestet werden kann.

Das Burnout Syndrom wird in Zusammenhang mit anderen psychischen oder körperlichen Störungen diagnostiziert. So kodiert das Fachpersonal das Burnout im ICD-10 einfach mit der Zusatzkodierung des Kapitels Z. Unter Z73 werden bestimmte Probleme bei der Lebensbewältigung kodiert, zu denen neben unspezifischen körperlichen und psychischen Belastungen, Mangel an Entspannung oder Freizeit und Erschöpfungszuständen auch das Burn-out gehört.

Krankschreibungen aufgrund von Burnout dramatisch gestiegen

Die Bundespsychotherapeutenkammer führte 2012 eine Studie zur Arbeitsunfähigkeit aufgrund von psychischen Störungen und Burnout durch. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl der Krankschreibungen aufgrund von Burnout seit 2004 um 700% gestiegen ist. Aber den Großteil der Fehltage macht gar nicht Burnout aus, sondern Depressionen oder Anpassungsstörungen. Der Grund, warum dem Burnout Syndrom trotzdem so eine Wichtigkeit zugesprochen wird, liegt daran, dass Depressionen und Anpassungsstörungen gemeinsam mit Burnout diagnostiziert werden und auch ein Burnout bzw. massive Überforderung und Druck am Arbeitsplatz zu einer Depression führen können.

 

Hilfe

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Wenn Sie typische Symptome des Burnout bei sich oder Ihnen nahestehenden Personen wiedererkennen, können Sie sich bei psycheplus Gewissheit verschaffen. Der psycheplus Premiumtest kann anonym und ohne Vorwissen durchgeführt werden und entspricht höchsten wissenschaftlichen Standards. Mit seiner Hilfe können Sie herausfinden, ob möglicherweise eine Tendenz oder ein Verdacht vorliegt und wie Sie mit den psycheplus Selbsthilfetipps aktiv dagegen steuern können. Erfahren Sie hier mehr über den psycheplus Premiumtest.